Die Innenstadt im Wandel – Herzstück, Wohnzimmer, Zukunftsvision
Shownotes
Die Innenstadt – für manche einfach nur ein Ort zum Einkaufen. Für das Team im Oelder Rathaus ist sie jedoch viel mehr: das „Wohnzimmer der Stadt“, ein Begegnungsort mit Potenzial und Herausforderung zugleich. In dieser Folge von O-Ton Oelde spricht Moderatorin Antonia Helling mit Bürgermeisterin Karin Rodeheger, Nicola Köstens vom Fachdienst Stadtentwicklung sowie Leonard Gromes von der Wirtschaftsförderung über den aktuellen Stand und die Zukunft der Oelder Innenstadt. Wie gelingt es, Leerstand zu vermeiden? Welche Rolle spielen Förderprogramme, Fassadengestaltung und Social Media für den lokalen Handel? Die drei Gäste geben spannende Einblicke in ihre tägliche Arbeit, zeigen, wie vielfältig die Aufgaben rund um Innenstadtentwicklung sind – und räumen mit Vorurteilen gegenüber der Verwaltung auf. Mit Geschichten, Ideen und Anekdoten zeigen sie, was es braucht, damit Oeldes Mitte lebendig bleibt – für alle Generationen.
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Oder ihr möchtet Ideen für neue Projekte in der Innenstadt loswerden? Dann wendet euch direkt an Nicola vom Fachdienst Stadtentwicklung.
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Transkript anzeigen
00:00:01: Man darf nicht vergessen, die Innenstadt ist quasi das Wohnzimmer unserer Stadt.
00:00:05: Otton-Ölde.
00:00:07: Welche Aufgaben haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus eigentlich?
00:00:11: Das ist der Podcast Otton-Ölde.
00:00:16: Was ist eigentlich in der Innenstadt von dir der meistbesuchte Ort?
00:00:21: In der Innenstadt Zerro.
00:00:22: Ich glaube, das ist schon der Marktplatz, weil man zwangsläufig ja egal, wo man quer hat, immer wieder drüber.
00:00:27: kommt.
00:00:27: Also ich finde das mit der prägnanteste Ort in der Innenstadt, weil es natürlich mitten in der Mitte, natürlich.
00:00:32: Wo soll die Mitte sonst sein?
00:00:34: Aber das ist, glaube ich, schon mit der zentralste Ort und man kann halt in alle Richtungen schauen.
00:00:39: Ich finde, das ist mit der schönste Platz.
00:00:41: Also Marktplatz.
00:00:42: Nikola, was ist bei dir der meistbesuchte Ort in der Innenstadt?
00:00:45: Also aktuell, glaube ich, ist es ganz eindeutig die Eisdiele.
00:00:48: Eisdiele?
00:00:48: Ja, genau.
00:00:49: Ich hab nur mal zwei Kinder und insofern ist das immer wieder gern genommen.
00:00:54: Von mir aber links.
00:00:54: Allerdings auch.
00:00:55: Okay.
00:00:56: Leonhard, was ist dein Lieblingsplatz?
00:00:58: Oder wo bist du am meisten in der
00:01:00: Stadt?
00:01:00: Ich glaube tatsächlich auch auf dem Marktplatz.
00:01:02: Ich glaube, der Gastroangebot drumherum bietet irgendwie was für Tausüber für morgen, aber auch für den Abend.
00:01:08: Und das ist glaube ich schon der Ort, wo man sich am meisten aufhält.
00:01:12: Also, Marktplatz ist ja schon mitten im Thema eigentlich drin.
00:01:15: Herzlich willkommen.
00:01:16: Heute sind wir ein paar mehr Leute.
00:01:18: Wir sind heute zuviert, nämlich.
00:01:20: Einfach an erstmal Bürgermeisterin Karen Rodeheger.
00:01:23: Schönen guten Tag.
00:01:24: Guten Morgen.
00:01:25: Dann Nikola Köstens.
00:01:27: Guten Morgen.
00:01:27: Du bist vom Fachdienst Stadtentwicklung, Planung und Bauordnung.
00:01:31: Genau richtig.
00:01:32: Und dann haben wir auch noch Leona Grommester von der Wirtschaftsförderung.
00:01:36: Ganz genau, hallo.
00:01:36: Schön, dass ihr heute die Zeit habt und vielleicht kann ich euch erstmal so erklären.
00:01:40: Was macht ihr eigentlich so den ganzen Tag hier, wenn ihr hier sitzt?
00:01:43: Wie sieht euer Alltag aus?
00:01:44: Nikola, vielleicht fängst du mal an.
00:01:46: Ja, mein Alltag ist sehr vielseitig, muss ich sagen.
00:01:49: Das liebe ich auch an meinem Job.
00:01:51: Ich bin ja eben in einer Planung und Stadtentwicklung in dem Bereich und der Masterplan Innenstadt ist ein Thema und auch ein ganz spannendes Thema, finde ich.
00:02:00: Ich mache aber auch eben noch Bauleitplanung und sonstige Stadtentwicklung Projekte.
00:02:05: Genau, im Bereich Innenstadt bin ich eben, ja, ein bisschen die Koordinatorin hier geworden für die inhaltlichen Themen.
00:02:13: Ich habe die Fortschreibung damals von den Masterplans beim Markt gemacht und dadurch hat sich das irgendwie so eingebürgert, dass die inhaltliche Koordination, wie gesagt, bei mir liegt.
00:02:22: Wir haben dann Unterstützung noch von einer Kollegin, die eben die Fördermittelabrechnung macht und da auf die Einhaltung der Förderrichtlinien auch achtet und so.
00:02:31: Aber die Koordination, wie gesagt, ist ein Stück weit bei mir.
00:02:34: Und ich habe natürlich auch eigene Projekte, die ich betreue, wie das Fassaden- und Hofprogramm.
00:02:39: die Ausschreibung vom Quartiersarchitekten, die ich jetzt gerade vorbereite.
00:02:43: Den Innenstadtfonds habe ich viele Jahre betreut, bevor es eben an die Wirtschaftsförderung und an den Leo dann entsprechend übergegangen ist.
00:02:50: Also da kommt keine lange weiter auf.
00:02:53: Sehr vielseitig auf jeden Fall.
00:02:54: Ja.
00:02:55: Leonhard, was ist so dein Tagesablauf?
00:02:57: Wie sieht das aus?
00:02:57: Du kommst hierhin und trinkst erst mal ein Kaffee.
00:02:59: Ja, schön wär's, wenn das immer so wäre.
00:03:02: Mal geht es, mal geht es, aber die meisten sind tatsächlich nicht.
00:03:05: Also ich glaube, gerade in der Wirtschaftsförderung, wenn man gerade den Tag beginnt man weiß nie so richtig was wirklich ansteht erstmal.
00:03:11: Nicht weil man den Terminkalender eh schon voll hat, sondern einfach weil dringende Themen einfach dazwischen kommen können.
00:03:16: Klar, man fängt erstmal an, kommt zur Arbeit und schaut dann erstmal, wer hat sich denn jetzt während der eigenen Abwesenheit irgendwie noch gemeldet und muss dann erstmal schauen.
00:03:23: Also viel vom Tagesgeschäft ist wirklich die Betreuung der Innenstadtakteure, also der Händlerin und Händler im Innenstadtbereich.
00:03:30: Da ich jetzt ja nicht nur City Management mache, kommen dann auch noch die größeren Betriebe hier in Ölde auch mit dazu.
00:03:35: Bei uns geht es primär darum, den bestehenden Handel quasi zu unterstützen.
00:03:40: Dabei, dass er sich fortentwickeln kann, dass sich wirtschaftlich gut entwickeln.
00:03:44: Wir versuchen die Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, durch Aufenthaltsqualität, neue attraktive Ansiedlungen zu generieren.
00:03:51: Und das ist die Kernarbeit, die wir haben.
00:03:54: Zudem das Thema Leerstandsmanagement.
00:03:56: Also manchmal ist es ja dann auch so, dass mal findet man schnell einen Nachnutzer für eine Immobilie, mal nicht.
00:04:01: Und dann ist es halt unsere Aufgabe, jemand passendes zu finden.
00:04:04: Das machen wir proaktiv, versuchen dann wirklich auf bestimmte Geschäfte zuzugehen.
00:04:09: Wir haben aber auch eine ganze Liste von Anfragen, also es ist nicht so, dass keine Anfrage bei uns einkommt, sondern es hat sich schon sehr gut etabliert, wie ich finde, dass wir Anfragen von Interessenten erhalten.
00:04:18: Oftmals wird dann gefragt, warum ist der jetzt da nicht hier?
00:04:20: Weil eine passende Mobilität da sein muss, die Kondition müssen stimmen, es gibt einfach ganz, ganz viele Rahmenbedingungen, die passen müssen, dass so eine Neuansiedlung ganz zustande kommt.
00:04:28: Und da geht extrem viel Zeit für drauf, da investieren wir ganz, ganz viel rein, sehen aber auch immer... den Erfolg dabei, wenn wir die Zeit investieren, weil ich glaube, dass wir hier in Ölde noch einen echt guten Besatz haben.
00:04:40: Es ist aber trotzdem so, dass wir da jetzt irgendwie uns nicht darauf ausruhen können und sagen können, jetzt sieht es auf der Langstrasse gerade gut aus, können wir es so lassen wie es ist, nee, sondern wir müssen echt weiter dran bleiben, weil man weiß jetzt schon wieder, geht der nächste weg und da müssen wir jetzt schon daran arbeiten, da jemand passende Neun zu finden und dann im besten Fall ja nicht nur für fünf Jahr oder zwei, sondern jemanden, der langfristig hier sich in Ölde etablieren kann.
00:05:01: Und dann guckst du, wie man das alles koordinieren
00:05:03: kann.
00:05:03: Ganz genau.
00:05:03: Also
00:05:03: das heißt viel telefonieren, viel E-Mails.
00:05:05: Genau.
00:05:06: Tatsächlich aber viel vor Orttermin auch.
00:05:09: Also wir sind dann ja auch wieder im Haus hier.
00:05:11: Das ist ja auch nochmal eine Funktion von uns.
00:05:12: Wir sind dann ja auch wieder Bindelglied zwischen den externen Akteuren, also zwischen den Anfragern, Immobilien-Eigentümern und der hauseigenen Bauordnung beispielsweise.
00:05:19: Also wenn der Erstkontakt über uns läuft, dann koordinieren wir auch ganz, ganz viel hier im Hause und sprechen dann mit den Kollegen, dass man nicht immer den typischen Verwaltungsweg geben muss.
00:05:27: Wir versuchen das dann etwas zu erleichtern.
00:05:30: sind extrem viele verschiedene Termine mit ganz, ganz vielen verschiedenen Akteuren.
00:05:34: Aber es macht total Spaß, weil man auch alle Sichteneimer mitbekommt.
00:05:37: Also man sieht mal die Eigentümer, die Vermieter Seite lernt man kennen, man lernt den potenziellen Betreiber kennen.
00:05:43: Unfassbar viele verschiedene Geschäftsmodelle, die vorgestellt werden.
00:05:46: Ich habe Betriebswirtschaft gelernt, also das ist sowieso irgendwie ein Thema, was mich total interessiert.
00:05:50: Und dann auf der anderen Seite aber auch die Verwaltungstruktur ein bisschen besser kennenzulernen.
00:05:53: Ich bin nicht der typische Verwaltungsmensch, würde ich mal sagen, weil ich es auch einfach nicht gelernt habe.
00:05:57: Und deswegen tauche ich da aber auch irgendwie Aufgabe für Aufgabe mehr rein und lerne da auch eine ganze Menge dazu.
00:06:02: Und kann auch viele Prozesse dann jetzt viel, viel besser nachvollziehen als vielleicht zu Beginn meiner Tätigkeit hier noch.
00:06:07: Das heißt, wenn ich jetzt ein Geschäft eröffnen will, dann bist du mein Einsprechpartner.
00:06:11: Genau, sowieso auch an alle GSS-Hörn.
00:06:13: Meldet euch sehr, sehr gerne.
00:06:14: Aktuell sind die Fördergelder zwar aufgebrochen, das heißt wir können aktuell keine Mieten mehr fördern, haben aber grundsätzlich vielleicht wieder zum Ende des Jahres eine gewisse Kapazität an Geldern, die wir verwenden können, um eine Erstansiedlung möglich zu machen und da unterstützen wir dann bei der Miete die ersten vierundzwanzig Monate.
00:06:31: so dass nur zwanzig Prozent der Ursprungsmiete getragen werden müssten.
00:06:34: Das ist eine totale Erleichterung für die erste Zeit und hilft extrem, sich hier im Stadtbereich zu etablieren, sich einen Namen zu schaffen und dann auch hoffentlich hier wirtschaftlich erfolgreich zu werden.
00:06:45: Wer
00:06:45: das jetzt hört und denkt genau das, wer jetzt cool alle Kontakte stellen, wir euch natürlich noch in die Show nutzen, sowohl zu Leonardo Grommes als auch zu Nicola Custens natürlich.
00:06:57: Wir wollen heute ein bisschen über das Thema Innenstadt von Elde sprechen.
00:07:01: Worauf beschränkt sich dieser Bereich eigentlich?
00:07:03: Vielleicht definieren wir das mal.
00:07:05: Also, ich glaube, ganz oft haben die Leute so im Kopf, das ist einfach die Fußgängerzone, aber eigentlich ist es ja schon noch ein bisschen mehr drum herum, oder?
00:07:11: Ja, auf jeden Fall.
00:07:12: Also Innenstadt ist ja auch nicht nur Geschäfte, sondern da gehört auch Wohnen dazu, da gehört Arbeiten dazu.
00:07:17: Also, es ist schon der Kernbereich der Stadt.
00:07:19: Wir haben natürlich über den Masterplan Innenstadt wirklich ein Bereich definiert, aber so eng kann man das, glaube ich, gar nicht fassen.
00:07:26: Aber der Kern ist, glaube ich, schon der Bereich rundum Fußgängerzone und die Nebenstraßen.
00:07:32: Viele Innenstädter haben ja aktuell Probleme.
00:07:35: Ich glaube, dass was mir in den Medien so am meisten immer so begegnet ist, glaube ich, die Stadt Hagen, die haben irgendwie massive Probleme mit der Innenstadt.
00:07:42: So schlimm sieht es hier bei uns aber noch nicht aus, oder?
00:07:45: Zum Glück nicht.
00:07:48: Aber ich glaube schon, alle Städte befinden sich in einem Strukturwandel.
00:07:51: Das ist eine Herausforderung und es hat auch eine hohe Priorität auch bei der Politik.
00:07:55: Stärkung der Innenstadt ist eines der wichtigsten Themen, die wir mit im Moment im Fokus haben, ganz klar.
00:08:00: Und Nikola sagte das gerade schon.
00:08:01: Also der Bereich ist deutlich größer, also vom Bahnhof mindestens angefahren bis zu Wigard oder auch die Rögelstraße, die definitiv dazu gehört.
00:08:09: Aber auch der Masterplan geht ja von der von Geilenstraße, wenn ich mir die einzelnen Projekte anschaue.
00:08:14: z.B.
00:08:14: die Sanierung des Rathaus, des Grünzuges am Rathausbach, dann geht es da schon los.
00:08:19: Also deutlich größerer Fokus auch auf dieses Gebiet hin.
00:08:23: Also das ist nicht nur die Fußgängerzone, sondern wir nehmen deutlich mehr in den Blick.
00:08:26: Genau.
00:08:26: Und für uns ist es ja auch, wenn wir jetzt gerade über Innenstadt sprechen, dann ist es ja nicht nur immer dieser Innenstadtbereich, sondern was wir auch immer wieder hören, auch von den Händlampferorten, die Zuwägung zu der Innenstadt.
00:08:34: Also eigentlich, wenn wir über die Innenstadt sprechen, müssen wir dann schon wieder das ganze Stadtbild nehmen.
00:08:38: Am Ende des Tages müssen die Bürgerinnen und Bürger und die Besucher auch den Weg in die Innenstadt finden mit einer bestmöglichen Wegeführung.
00:08:45: Und das spielt dann dementsprechend auch nochmal eine Rolle für den Gesamtprozess.
00:08:48: Ich wollte gerade sagen, da wären wir eigentlich auch schon beim Thema.
00:08:50: immer so denkt okay Problematik mit der Innenstadt denken ganz viele immer so.
00:08:54: ja ja die Händler haben als große Konkurrenz natürlich den online Markt aber es gibt natürlich noch viel viel mehr Herausforderungen sage ich mal die so eine Innenstadt heutzutage irgendwie bewältigen muss.
00:09:05: Zuwege wahrscheinlich auch Parkplatz Situationen was gehört da vielleicht noch alles so zu.
00:09:09: Genau.
00:09:09: also vielleicht noch mal kurzer Schlenker zurück zu dem Thema Online Handel.
00:09:13: das sagt man immer so einfach der Online Handel ist das Ganze.
00:09:15: Man muss sich aber mal bewusst werden dass durch diese ganze Corona Situationen.
00:09:19: Im Endeffekt wurde das ganz ja total beschleunigt von heute auf morgen gefühlt musste sich jeder einzelne mit den ganzen online tools auseinandersetzen.
00:09:27: Bestes Beispiel ist immer mein Vater.
00:09:29: der ist mittlerweile fünf siebzig Jahre hat jahrzehntelang beim selben Herren ausstatt er seine Bekleidung gekauft und war dann eigentlich gezwungen sich mit Sachen wie Paypal, Amazon Prime und ich weiß nicht was auseinanderzusetzen.
00:09:40: All das sind Themen gewesen mit der er sich dann beschäftigt hat.
00:09:43: Und das war ja eigentlich so.
00:09:44: diese Altersgruppe, wo man gesagt hätte, nee, nee, die bleiben schon auf jeden Fall dem stationären Handel treu.
00:09:49: Und dass sich das plötzlich auch so verändert hat, ist schon, glaube ich, eine große Veränderung, eine Veränderung, die viel schneller gekommen ist, als sie eigentlich kommen sollte oder gekommen wäre.
00:09:58: Und deswegen ist das eigentlich ein ziemlich drastisches Problem.
00:10:01: Also mit das größte.
00:10:03: Auf jeden Fall.
00:10:04: Mit das größte Problem, ja.
00:10:05: Es ist aber auch ein Thema, glaube ich, Leerstand zu vermeiden, oder?
00:10:10: Was für eine große Rolle spielt das Thema?
00:10:12: Genau, also wir kümmern uns primär darum, Leerstand neu zu besetzen, attraktiv neu zu besetzen.
00:10:16: Das ist ganz, ganz wichtig.
00:10:17: Es bringt uns nichts, wenn wir Doppelungen haben in der Endstadt.
00:10:20: Doppelungen sind auch okay, aber wenn wir merken, okay, wir haben jetzt von einer Branche vierzig Handelsgeschäfte, dann ist das nicht immer zielführend, sondern wir müssen schauen, dass wir einen ordentlichen Branche-Mix schaffen.
00:10:29: Als wir sehen, dass wir ein gutes Angebot in der Innenstadt schaffen und wie das gerade schon richtig von dir ausgeführt worden ist, es wird natürlich auch immer schwieriger das Ganze zu befüllen, mit Leben zu befüllen, qualitativ hochwertig zu befüllen.
00:10:40: Und das liegt im Endeffekt daran, dass natürlich ganz viele neue Geschäftsmodelle nicht mehr wie früher, vielleicht so, wo man sich dann einen Ort gesucht hat in einer schönen Stadt und sich dann dann niederlässt, sondern es hat sich dahingehend entwickelt, dass man mittlerweile eher Online-Modelle hat, die sich tragen lassen.
00:10:53: über Social Media beispielsweise.
00:10:55: Also es ist ja nicht so, dass wir sagen, lokale Handel macht irgendwie keinen Sinn mehr.
00:11:00: Ja, ist jetzt
00:11:00: so, ja, dann machen wir das alles so.
00:11:03: Das ist wirklich so, dass es Modelle gibt, die sich gut tragen.
00:11:05: Und da sieht man auch, als Beispiel, wenn man Rusche nimmt oder auch die fünf auf der Langstraße, die lokale Geschäfte haben.
00:11:14: Aber auch eine total starke Social Media und Online Präsenz haben.
00:11:17: Also die haben Modell gefunden, wo die ihre Produkte online platzieren, nicht verkaufen, sondern sie zeigen sie dort und man kann dann zu den normalen Öffnungsteilten vor Ort dann quasi die Produkte einkaufen.
00:11:27: Das hat aber total mehr Wert.
00:11:28: Man sieht das, glaube ich, wenn man sich die Follower zahlen auf den Instagram-Accounts von den beiden anschaut.
00:11:33: Es gibt noch viele mehr, ich nehme die jetzt einfach nur mal als Beispiel.
00:11:36: Dann sieht man einfach, was von Erfolg das ist und wie viele Leute auch wirklich daran interessiert sind, über die neuesten Trends informiert zu werden und dann auch im besten Fall im Geschäft vor Ort dann einkaufen zu können.
00:11:45: Und der Einstieg ist einfach extrem schwer zu sagen, okay, ich nehme mir jetzt die Zeit, neben der ganzen Arbeit, die ich eh schon zu tun habe, um das noch nebenbei zu führen.
00:11:53: Aber ich glaube, das muss ich einspielen.
00:11:55: Und ich glaube, der Mehrwert vielleicht nicht am ersten Tag, aber ein Jahr oder zwei Jahre später wird das Geschäft in jedem Fall merken.
00:12:00: Und auch da gerne der Appell, also wenn man da Interesse daran hat, Unterstützung braucht, meldet euch da sehr, sehr gerne.
00:12:06: Wir unterstützen auch gerne beim Einrichten oder schauen, ob wir den richtigen Ansprechpartner finden können, um da die richtigen Wege einzuleiten.
00:12:13: Wir haben auch Leerstände, wo ja glaube ich auch schon kreativ reagiert wurde.
00:12:17: Also ich meine, wo Schwarte früher drin war, da ist auch jetzt ein schönes Schaufenster also.
00:12:21: Hallo, ich gehe da vorbei und guck mir das schöne Kleid an, denn oh, toll.
00:12:25: Aber es gibt hier natürlich keine Öffnungszeiten.
00:12:28: Was im Moment läuft, dass viele Ölder sich engagieren, die eine ganz hohe Identifikation mit unserer Stadt haben.
00:12:34: Und das natürlich von Vorteil ist, also wenn wir die Neuersiedelung der jüngsten Vergangenheit betrachten, dann sind es eben ganz viele bekannte Namen wie Civino, also Ante Selic und andere, die sich in der Innenstadt eben auch engagieren und uns aktiv unterstützen, ganz deutlich.
00:12:50: Aber natürlich muss eine Wirtschaftlichkeit damit verbunden sein.
00:12:53: Das heißt, damit diese überdauernden Ansiedlungsmanagement ist sehr erfolgreich hier.
00:12:57: Aber nach Auslaufen von Förderungen muss natürlich nicht das Ganze selber tragen können.
00:13:01: Also müssen diese Formate angenommen werden.
00:13:03: Kunden müssen da sein, müssen dort kaufen und Kaufkraft entwickeln.
00:13:07: Und das ist ja auch das, was wir wollen, eine hohe Treffig in der Innenstadt, also dass Menschen dort sind und das Ganze miteinander eben gut in Einklang zu bringen, dass ich sage, ich habe da eine gute Auslastung, weil letztendlich habe ich den Fortbestand dieser einzelnen Geschäfte eben nur gesichert, wenn dort eine Wirtschaftlichkeit eben gegeben ist.
00:13:23: Und dafür gibt es ja auch verschiedene Programme.
00:13:26: Jetzt mal fernab von Leute in Geschäfte zu ziehen oder so.
00:13:30: Ich habe gelesen, es gibt so Fassaden.
00:13:33: Programme.
00:13:33: Also, dass es auch optisch einfach schön aussieht.
00:13:35: Das ist wahrscheinlich dann so dein Gebiet, Nico.
00:13:37: Ja, genau.
00:13:38: Vielleicht fange ich einen Schritt weiter oben an.
00:13:41: Also, wir haben mit dem Masterplan Innenstadt ja ein Gesamtkonzept aufgestellt.
00:13:45: Das heißt, man geht aus unterschiedlichen Richtungen daran, unsere Innenstadt nach vorne zu bringen.
00:13:51: Und da gehören eben bauliche Maßnahmen dazu.
00:13:54: Da gehört aber auch ganz wesentlich dazu, dass man eben mit den Menschen ins Gespräch kommt und die mitnimmt und begeistert für den Prozess.
00:14:01: Und da geht es eben nicht nur darum, dass man im öffentlichen Raum was macht, sondern da sind wir dann beim Fastadenprogramm, dass man eben die Eigentümer zum Beispiel anspricht.
00:14:11: Und das ist jetzt eben, wie gesagt, ganz neu dieses Jahr möglich, dass auch Eigentümer Anträge stellen können, wenn sie ihre Fassade aufhübschen wollen.
00:14:20: Denn man darf nicht vergessen, die Innenstadt ist quasi das Wohnzimmer unserer Stadt.
00:14:24: Und dementsprechend wollen wir es eben auch da schön haben.
00:14:28: Und das strahlt dann natürlich auch aus, wenn wir überall schöne gepflegte Fassaden haben, dann kommen die Menschen auch gerne in die Innenstadt.
00:14:36: Vielleicht ist es was, was gar nicht so bewusst wahrgenommen wird, aber ich glaube, dass das schon dazu beiträgt eine Wohlfühlatmosphäre eben dazu haben.
00:14:44: Und deshalb, wie gesagt, besteht jetzt die Möglichkeit eben auch über das Fassaden- und Hofprogramm.
00:14:49: eben Fassadengestaltung sich fördern zu lassen oder aber auch Entsegelungen zu machen.
00:14:54: Also grün in der Stadt, auch das ist ja ein ganz wesentliches Thema, was ja auch jetzt mit Klimaschutz, Klimafolgenanpassung und so weiter immer wichtiger wird.
00:15:02: Und auch da gibt es Möglichkeiten, dass wenn jemand zum Beispiel seinen Innenhof entsiegeln will, Fördermittel von uns bekommt.
00:15:08: Jetzt hast du gerade den Masterplan in der Stadt schon angesprochen.
00:15:12: Welche Punkte gehören da noch zu?
00:15:14: Zum Masterplan
00:15:14: in der Stadt.
00:15:14: Ja, das eine sind eben die baulichen Projekte, die wir haben.
00:15:18: Da sind wir gerade dabei, die Herrenstraße umzubauen.
00:15:21: Mehr Planungen laufen noch.
00:15:23: Einerseits der Umbau des WC-Gebäudes am Urwaldberg-Areal, wo wir ein mehr Generationenhaus eben entsprechend draus machen wollen.
00:15:31: Dann sind wir gerade an der Planung des Grünzugs Rathausbach.
00:15:35: Das ist ja auch was ganz Besonderes, dass wir so einen wertvollen Grünzug eben direkt innenstadtnah hier haben.
00:15:42: Also insofern geht es darum, dass wir da eine attraktive Rad- und Wegeverbindung in barrierefreier Form so reinbringen und außerdem aber eben auch noch mehr Aufenthaltsqualität entsprechend reinkriegen.
00:15:55: Momentan ist der Park ja sehr verwunschen und das wollen wir eben entsprechend mitnehmen.
00:16:00: Genau, dann haben wir noch den Umbau der Bücherei auf der Tagesordnung, was sicherlich auch ein ganz tolles Projekt wird, da wir diese alte Baustanz nutzen und wirklich nochmal an die aktuellen Anforderungen eben entsprechend anpassen.
00:16:15: Dann den Hermann Johanning Platz davor.
00:16:17: Also insofern, da ist schon ganz viel.
00:16:19: Und dann sind wir im Bereich der Privaten.
00:16:21: Ein Fassaden-Hufprogramm hat mir ja gerade schon darüber gesprochen.
00:16:24: Aber es wird auch ein Quartiersarchitekten geben, der entsprechend nochmal Beratungsangebote gibt.
00:16:30: Ja, dann gibt es noch das City Management, was jetzt auch zeitnah die Arbeit aufnehmen wird und uns dann auch nochmal in der Arbeit unterstützt.
00:16:40: Und ein, finde ich, ganz schönes Projekt ist der Innenstadt-Fonds.
00:16:43: Den haben wir ja schon seit einigen Jahren laufen, seit zwei Neunzehn, wo wir jedes Jahr die Möglichkeit haben, Projekte von Bürgern umzusetzen.
00:16:50: Also jeder, der will, kann einen Antrag für die Innenstadt stellen und das eben umsetzen mit eben der entsprechenden Förderung, in dem Fall sogar nur hundert Prozent.
00:17:00: Förderung.
00:17:01: Und ich finde, wir haben da schon ganz tolle Projekte umgesetzt.
00:17:04: Also wir haben ja den Bücherstrang auf den Hermann Johanningplatz zum Beispiel bekommen.
00:17:08: Wir haben das Rondell, die Sitzbänke auf das Rondell draufgepackt.
00:17:11: Wir haben an der evangelischen Kirche die Beleuchtung gemacht, die übrigens auch auf der Basis eines anderen Projektes entstanden ist, nämlich das Lichtkonzept ist, was wir eben schon fertig vorliegen haben.
00:17:22: Die Banke oder bzw.
00:17:24: die Palettenmöbel, die in der Stadt entstanden sind, also so in Dekorationen haben wir davon angeschafft.
00:17:29: Also es sind schon ganz viele sehr unterschiedliche Projekte da umgesetzt worden und wir können jeden nur auffordern, gerne weitere Anträge zu stellen.
00:17:37: Auch das soll so weitergehen.
00:17:39: Genau, wir haben die Mittel und es wäre schön, wenn wir sie wieder weiter dafür ausgeben können.
00:17:43: Wenn
00:17:43: ich mir das jetzt so alles anhöre, dann denke ich so, boah, ich glaube ein paar Jahre und erkennt man Ölde gar nicht mehr Wieder-App.
00:17:49: Das erstrahlt er dann im komplett neuen Glanz, aber schön.
00:17:53: Also was mir noch wichtig ist, wir haben jetzt immer so den Fokus gelegt auf die Aktivitäten über den Masterplan in den Stadt, aber diese Ergänzung durch private Investitionen, das ist eigentlich, finde ich, der riesen Vorteil, den wir im Moment generieren, in stadtnahes Wohnen, dass sich an vielen Stellen durch private Investitionen, die wir hier zwar planungstechnisch begleiten, entstehens als am ehemaligen Schollmann Gelände, die alte Standortgeschichte bei Ports, wo was entsteht, die alte Brennerei Horstmann.
00:18:17: Also das ist, finde ich, noch eine super Ergänzung auch am Oberberg Areal, wo Wohnen geplant ist an der Stelle, dass wir eben auch Menschen haben, also die Kaufkraft entwickeln und die die ganze Innenstadt beleben.
00:18:27: Und wunderbar für uns ist im Moment die Investition bei Schwarz und Schlichte.
00:18:32: Auch da ist ja ein Co-Working-Space mit entstanden, aber eben auch, wenn wir die Herrenstraße neu gestalten, auch der Innenhof von Schwarz und Schlichte, für uns ein wunderbares Timing miteinander diese Dinge tun zu müssen, um dann, glaube ich, nichts zu dürfen.
00:18:45: Ganz genau.
00:18:46: Das ist genau die richtige Wortwahl.
00:18:48: Also es ist wirklich ein Privileg sozusagen und ein Geschenk, dass sich das so findet und dass man die Bereitschaft von beiden Seiten hat, miteinander diese Dinge zu planen, umsetzen zu können.
00:18:57: Und ich glaube, es gibt einen so städtebaulichen Mehrwert hinterher an der Stelle, dass das wirklich ein ganz anderes Untreh bekommt und man dann wirklich für mich eine ganz, ganz tolle Eingangssituation von der Seite her hat.
00:19:09: Dann würde ich ganz gerne zu unserer Kategorie kommen.
00:19:13: Amtlich
00:19:14: inoffiziell.
00:19:15: Und in dieser Kategorie wollen wir ganz gerne immer so ein bisschen, also entweder mal eine nette Anekdote, die es noch nicht irgendwie an die Öffentlichkeit geschafft hat, ein bisschen erzählen, vielleicht auch mit Fake News oder Vorurteilen aufräumen.
00:19:29: Zum Thema Innenstadt fällt euch dazu etwas ein.
00:19:32: Habt ihr da eine Geschichte?
00:19:35: Ja also so eine kleine Geschichte.
00:19:36: zumindest also bei uns ist es ja so, dass wenn ein neues Ladelokale öffnet im Innenstadtbereich grundsätzlich auch.
00:19:43: wenn neues Geschäft öffnet, bzw.
00:19:45: das gleich noch auf den Innenstadtbereich, dann gehen wir immer los, begrüßen immer das Geschäft einmal offiziell, dann wird ein kleiner Pressartikel dazu verfasst, unserem Social Media Kanal auf Instagram und Facebook wird auch nochmal ein Beitrag verfasst und Da meine Lieblingsdisziplin ja auf gar keinen Fall Fotos machen ist, bin ich genau der Richtige dafür, um da einmal mitzugehen.
00:20:05: Dan ist auch auf jeden Fall unsere Bürgermeisterin mit daran schuld, weil es ist schon richtig, dass wir gerade als Wirtschaftsförderung, wir brauchen schon eine gewisse öffentliche Wahrnehmung, also wir müssen schon wahrgenommen werden und es ist auch schön zu wissen, wer der jeweilige Ansprechpartner für welche Bereiche ist.
00:20:22: Ja, dementsprechend bin ich dann öfter mal auch bei Fototerminen.
00:20:26: Und im privaten Umfeld gibt es schon immer Nachrichten, wenn ich dann mal sage, ich kann Samstas, kann ich jetzt nicht zum Grillen kommen oder so und dann sagen sie, da muss er wieder den Dönerbruder eröffnen oder ähnliches.
00:20:36: Dass ich da gar nicht mehr, die Sprüche bin ich jetzt mittlerweile schon gewöhnt, aber nein, es macht ja auch Spaß und wir kennen den Sinn dahinter auch und dann ziehe ich da durch und gehe dann auch gerne mal los für ein Fototermin.
00:20:46: Alles für die Wirtschaft in Älte.
00:20:49: Das ist ein Einsatz.
00:20:50: Super.
00:20:51: Habt ihr vielleicht auch noch irgendwas?
00:20:52: Wurdet ihr mal, ich weiß nicht, direkt angesprochen in der Innenstadt und dann hier, hören Sie mal, das geht hier so, aber nicht?
00:20:58: Oder können wir das und das nicht mal anders machen?
00:21:01: Ja, das sind sowas.
00:21:02: Ich glaube, es ist alles geschafft.
00:21:03: Ja, es ist alles geschafft, genau.
00:21:05: Aber
00:21:06: es sind so ein paar, ich glaube, alle, die hier am Tisch sitzen, wissen, was ich meine.
00:21:10: Also, die haben immer schon Angst, wenn ich irgendwie, wie wir sagen, ich habe da was gesehen.
00:21:15: Ich habe da
00:21:15: mal eine Idee an der Stelle.
00:21:17: Aber ganz am Anfang, man merkt immer so diese Generationen und Unterschiede.
00:21:21: Also, Leo ist ja, ich weiß noch, in seinem Vorstellungsgeschäft gesagt, genau der richtige, der hat einen anderen Blickwinkel, was ist ihm besonders aufgefallen.
00:21:28: Damals haben wir uns ja noch gesiegt und also mit einer ganz anderen... Blickrichtung, wo ich gesagt habe, ja, das brauchen wir.
00:21:34: Das muss dann von verschiedenen Perspektiven aus betrachtet werden, wie wir uns entwickeln müssen.
00:21:38: an der Stelle.
00:21:39: Und ich werde das nie vergessen, als es darin... ging auch mal einen neuen Weihnachtsbaumbeleuchtung anzuschaffen, wo ich dann versucht habe zu erklären, wie ich mir das so vorstelle und dass das ja wie beim kleinen Lord, wo die Mutter dann hinter dem Weihnachtsbaum, der mich mit großen Augen anguckt und diesen Film gar nicht kannte.
00:21:55: Also der
00:21:55: dann erst mal gesagt, ich bin erst mal Gurin gegangen, ich wusste gar nicht, was die von mir will.
00:21:59: Da habe ich einfach
00:22:01: mein Ding
00:22:01: gemacht.
00:22:02: Du hast nicht den kleinen
00:22:05: Lord gemacht.
00:22:05: Aber so nach Timurte, was will sie jetzt von mir an der Stelle?
00:22:08: Und das finde ich ist genau wichtig.
00:22:10: verschiedene Altersgruppen mit einzubeziehen, vielleicht auch verschiedene Geschlechtergeschichten.
00:22:15: Man sagt dann immer, ja gut, weil jetzt eine Bürgermeisterin ist, wird mehr Deko gemacht.
00:22:18: Aber ich glaube, wir können auch die anderen Sachen.
00:22:20: Nikolaas, du vielleicht noch eine Anekdote zum Thema in Stütz?
00:22:23: Was mir gerade noch spontan eingefallen ist, als wir da einen Innenstadtfonds neu eingeführt hatten.
00:22:28: Da hatte ich einen Anruf gehabt, wo dann eine Bürgerin sagte, ja, ich will meinem ganzen Ideen loswerden.
00:22:34: Und die habt ihr dann auch aufgezählt.
00:22:35: Ersten, zweiten, dritten, vierten, fünften.
00:22:38: Und dann kam die Frage, jetzt setzen Sie das um,
00:22:41: wo ich gesagt habe, hm, ich bin sehr willig,
00:22:45: vieles umzusetzen und unterstütze auch bei vielen Punkten sehr gerne.
00:22:49: Anfang ist eben dann doch ein bisschen anders aufgebaut.
00:22:52: Aber das zeigt eben, dass man eben miteinander arbeiten kann und so haben wir uns dann auch eigentlich Geld einigt.
00:22:58: Also sie hatte dann ein bisschen was mit auf den Weg nehmen wollen.
00:23:02: Also wir haben uns sehr nett unterhalten und Ideen einbringen ist ja auch immer super.
00:23:07: Also das nehmen wir auch gerne an, nur dass wir eben nicht sofort alles als Bestellister aufnehmen können.
00:23:13: Das
00:23:13: war dann
00:23:14: doch so.
00:23:16: Amtlich
00:23:17: inoffiziell.
00:23:18: Dann haben wir eben jetzt gerade schon, ja so am Rand, wir haben es ja schon mal so ein bisschen gestriffen.
00:23:23: Ich sage mal, man merkt es auch immer unter der Woche, wenn man dann mal nicht drüber nachdenkt, welcher Wochentag ist und man sucht dann einen Parkplatz auf dem Galhauffa-Platz oder so.
00:23:31: Das ist ja ein Ding der Unmöglichkeit morgens.
00:23:33: Wochenmarkt ist einfach ein Besuchermagnet.
00:23:36: Und nach wie vor erfolgreich, also für mich gehört, wenn ich über ein Wochenmarkt gehe, das haben wir früher als Kind schon immer gemacht, einmal Waffel essen und dann geht es weiter ein bisschen drüber schlendern.
00:23:45: Klar, dass das alt bewährte bleibt natürlich bestehen, aber auch beim Wochenmarkt guckt er auch immer wieder so, was können wir vielleicht mal noch Neues machen, was kann man da noch irgendwie mit einbringen, oder?
00:23:56: Auf jeden Fall.
00:23:57: Also ich glaube, der Wochenmarkt ist extrem wichtig für die Innenstadt und auch für die Bürgerinnen und Bürger.
00:24:02: Es ist ein total toller Treffpunkt für verschiedene Altersgruppen auch, muss man tatsächlich sagen.
00:24:06: Also wie man das meistens so denkt, ja, die ältere Generation geht da nur auf den Wochenmarkt.
00:24:09: Nee, finde ich gar nichts, sondern ich finde, da treffen sich schon die verschiedenen Altersgruppen.
00:24:14: Nichtsdestotrotz muss man, glaube ich, schauen, dass man den Wochenmarkt auch etwas weiterentwickelt.
00:24:18: Es kommen jetzt die Leute, die nachkommen, die die Schülerinnen und Schüler, die nachkommen.
00:24:22: Wenn man jetzt mal die Pausenzeiten denkt, beispielsweise, wenn die dreizehn Uhr Pause haben, dann baut der Markt quasi schon wieder ab.
00:24:27: Also für uns ist es schon wichtig, dass wir ein nachhaltiges Konzept schaffen für den Wochenmarkt mit den Wochenmarkthändlern.
00:24:33: Das ist ganz, ganz wichtig.
00:24:34: Da müssen wir zusammen daran arbeiten.
00:24:36: Und zwar wollen wir gerne ein Konzept schaffen um den Wochenmarkt, wie du schon gerade sagtest, so gut beizubehalten, wer jetzt gerade ist.
00:24:43: Er ist sehr gut besucht.
00:24:44: Nichtsdestotrotz muss man auch sagen, ein paar Jahre zuvor gab es auch schon deutlich mehr Leute auf dem Wochenmarkt.
00:24:51: Also ein Rückgang ist schon zu sehen, in jedem Fall.
00:24:53: Nichtsdestotrotz glauben wir weiter an das gesamte Konzept und auch für die örtliche Außengastronomie.
00:24:58: Also wenn ich das Feuer und Eis und auch das Brauch aussehe, die Natürlich auch davon profitieren, wenn auf Marktplatz ganz, ganz viel los ist.
00:25:05: Für diese ist natürlich wichtig, wir müssen ein Konzept schaffen, dass die ihre Außengastronomie, was jetzt gerade noch nicht immer möglich ist, vollstens ausbauen können oder so weit wie möglich ausbauen können, um Plätze schaffen zu können, wo sich dann die verschiedenen Bürgerinnen und Bürger und Besucher auch einen Platz finden.
00:25:19: Und das ist aktuell manchmal noch schwierig, weil durch die Auslegung des Wochenmark sind die dann schon sehr eign... und da würden wir schon gerne ein gesamtes Konzept schaffen, sodass die Wochenmarkthändler sagen, wir haben hier einen Standort, der ist mindestens genauso gut wie unser jetziger oder noch besser.
00:25:34: Und auch für die Gastro gleichzeitig die Möglichkeit schaffen, zu sagen, dass man noch zwei, drei Tischreihen weiter aufbauen kann, um einfach das Potenzial, die Besucherströme an diesem Tag dann auch nutzen zu können.
00:25:45: Ja und wir haben ja demnächst mit der Herrenstraße noch mehr Aufenthaltsqualität und auch noch mehr Möglichkeiten.
00:25:51: Und das wäre nämlich genau diese Zielsetzung, dass die Gastronomie, die jetzt immer wieder zurückrücken muss, weil der Platz eben begrenzt ist, die aber sagen gerade Dienstagsfreitas würden wir gerne im Frühstückangebot noch weiter ausdehnen, weil dann kommen die Besucherinnen und Besucher, das lohnt sich dann eben auch und das eine nicht dem anderen unterzuordnen, das wäre wunderbar.
00:26:09: und wir haben ja auch gesehen und Leo sagt es ja gerade auch diese zeitliche Versetzung, also Mittagessen, also gerade vom Asia bis zur Suppenküche und diese ganzen Dinge werden ja dann zu einer anderen Tageszeit eigentlich nachgefragt und dann wird vielleicht neben einem der Blumenstand schon abgebaut, dass man aber das vielleicht auch ein bisschen sortiert sozusagen und wenn wir die Sitzmöglichkeiten unter den Dachplattan ja geplant sind an der Herrenstraße, dann so ein bisschen als Gastromeile mit nutzen können, dass man sich dort auch niederlassen kann und vor Ort verzehren kann, da müssen wir mit den Marktbeschickern einfach finde ich, glaube ich, in die ins Gespräch kommen, wie man das vielleicht neu konzeptionieren kann.
00:26:44: Unser gemeinsames Ziel ist ja, dass es für die Marktbeschicker positiv ist und eben auch das Angebot ist so gut und dass eben noch mehr kommen, als bisher schon kommen.
00:26:53: Und die Hände haben natürlich auch was davon haben.
00:26:56: Ich glaube, wichtig ist dabei, es auch nochmal zu sagen, wir wollen den Marktbeschicker nicht vorschreiben, ihr müsst euch verrücken oder ähnliches.
00:27:02: Das ist überhaupt nicht unser Ziel, sondern unser Ziel ist es, ein Gesamtkonstrukt zu schaffen, mit jeder gut leben kann.
00:27:07: Und was Karin gerade schon sagte, die Weiterführung eines Mittagsmarkts beispielsweise, ob man die Herrenstraße noch mitnutzt, das kann natürlich mit dem Bestandshändler gemacht werden, aber vielleicht finden sich ja auch komplett neue Marktbeschicker, die das Angebot auf dem Marktplatz nochmal ergänzen, um da einfach vielleicht für die Mittagszeit auch noch mal was anbieten zu können.
00:27:23: Wir sehen da auf jeden Fall Potenzial und hoffen da sehr zeitnah in die Gespräche einsteigen zu können und dann auch ein richtig gutes Konzept gemeinsam mit allen Akteuren zu entwickeln.
00:27:31: Der Wochenmarkt ist ja das eine Thema, was wahrscheinlich zweimal in einer Woche immer so stattfindet, aber dann gibt es ja eben auch Veranstaltungen an sich, die die Leute in die Innenstadt ziehen.
00:27:42: Was sind da so die Steckenpferde der Stadtölde und was ist da vielleicht auch noch geplant?
00:27:47: Ich glaube... Als eingesetzene Veranstaltung, die jeder kennt, die auch immer noch gut angenommen werden, ist der Fett und der Het, das ist der Frühlingserlebnis Tag und der Herbsterlebnis Tag.
00:27:56: Das sind zwei Tage, ich glaube, wenn die Ölderinnen und Ölder jetzt hier rein hören, die werden sagen, kennen wir natürlich.
00:28:02: Genauso ist es dann jährlich noch das Ölder Winterleuchten, der Weihnachtsmarkt in Anführung strichen.
00:28:08: Es war ja damals so, dass das Ganze auf dem Rathausvorplatz stattgefunden hat.
00:28:13: Wir haben dann damals gesagt, dass wir das gerne wieder in die Innenstadt ziehen möchten, weil natürlich durch solche Veranstaltungen profitieren dann auch die Händler vor Ort.
00:28:19: Und das ist schon unser Ziel gewesen, da wieder in die Innenstadt zurück zu rücken.
00:28:23: Da waren nicht, ich sage mal, nicht alle von Anfang an für.
00:28:25: Es war schon eine Aufgabe, wenn man schon erstmal Überzeugungsarbeit leisten musste.
00:28:28: Es gibt für jeden Standort Vor- und Nachteile, auf jeden Fall.
00:28:31: Nichtsdestotrotz glaube ich, dass man jetzt eine richtig gute... in Anführungsstrichen neue Veranstaltungen geschaffen hat, die sich wirklich gut trägt im Innenstadtbereich und wovon auch jeder Vereine sowie auch Händlerinnen und Händler vor Ort wirklich profitieren.
00:28:42: Also bin ich den Vereinen bis heute dankbar, dass sie dieses Wagen, so will ich es mal sagen, mitgegangen sind.
00:28:47: Es war immer die Diskussion, da war es ja vorher schon mal, was ist mit der Thermik um die Kirche, zieht es dazu sehr.
00:28:52: Und trotzdem hat man sich sehr bereitwillig darauf eingelassen.
00:28:56: Und schon nach der ersten Umsetzung sozusagen war klar, das war die richtige Entscheidung.
00:29:00: Wir machen das weiter mit.
00:29:02: Und wir sind jetzt enorm froh, dass wir diesen Schritt gegangen sind, weil die Kaufmannschaft es auch wirklich eingefordert hat und gesagt, es kann nicht sein, was hilft uns das im Rathaus Innenhof?
00:29:09: Das muss hier in der Stadtbelebung bringen.
00:29:11: Und das hat auch gezeigt, dass es das tut.
00:29:13: Aber wir haben auch andere Formate, die wir noch, finde ich, deutlich ausbauen können, wie eine Kirmes und so weiter.
00:29:18: Also auch da ist, glaube ich, Luft nach oben, diese Dinge weiterzuentwickeln und zu Highlights zu machen.
00:29:23: Und diese Veranstaltungsformate, das wird uns immer wieder gespiegelt.
00:29:27: Davon profitieren eben die Händler ganz enorm.
00:29:30: Manche sagen, das ist wie eine neue Öffnung.
00:29:31: Auf einmal kommen auch von Auswärtspersucherinnen und Besucher, die gar nicht wussten, dass es hier dieses neue Geschäft im Moment in der Innenstadt gibt.
00:29:38: Also das wird uns hinterher wirklich gespiegelt, dass es sich für die eben auch lohnt.
00:29:42: Genau.
00:29:42: Zudem haben wir noch, das ist das letzte, hat das letzte, hat im letzten Jahr das erste Mal stattgefunden, das ist der Öl der Weinabend gewesen.
00:29:49: Es war mal vielleicht keine typische Öl der Veranstaltung, ich würde sagen Het und Fett ist dann vielleicht ein bisschen mehr ein Familienfest und da haben wir dann vielleicht mal die Kinder vielleicht nicht so sehr angesprochen beim Weinfest, sondern das ist das, genau, sollte auch nicht so sein.
00:30:03: Genau und das hat sich so gut getragen.
00:30:05: Also das war recht spontan gemeinsam mit dem Gewerbeverein zusammen und dachte, wenn ein paar hundert Leute kommen, wäre es ganz schön.
00:30:11: Ich glaube, am Ende waren über tausend Weingleser, die im Vorverkauf erhältlich waren, weg.
00:30:15: Also das war echt eine tolle Resonanz.
00:30:18: Deswegen haben wir auch in diesem Jahr den Entschluss getroffen, das ganze nochmal stattfinden zu lassen und hoffen, dass es dann ähnlich erfolgreich wird und dass das Wetter auch wieder so gut mitspielt.
00:30:28: Ich finde, sowas lässt ja dann auch irgendwie Gedankenspiele zu, wo man sagt, vielleicht geht das auch mit dem Glühweinabend zu einer anderen Jahreszeit, weil man muss dann gucken, dass man Formate findet und Termine, wo man nicht in Konkurrenz zu anderen Dingen tritt, die hier in der Innenstadt sind.
00:30:41: Wir möchten uns dann nicht gegenseitig das Publikum wegnehmen, sondern alles mitfördern an der Stelle.
00:30:45: Und das hat sich wirklich, also wir hatten natürlich unheimlich so Glück mit dem Wetter, das muss man sagen.
00:30:49: Die Stimmung war grandios.
00:30:51: Also das ist, glaube ich, und umgelungen gewesen.
00:30:54: Ganz genau.
00:30:54: Und da wollen wir auch anknüpfen.
00:30:56: Also mit dem neuen City Management Büro beispielsweise sind dann auch weitere Aktionen geplant.
00:31:00: Das muss nicht immer in der Größe eines Weinfestes sein, eines Herbst-Erlebnestages oder ähnliches, sondern es gibt auch mal kleine Akzene im Zuge des Wochenmarkts.
00:31:06: Da würden wir auch gerne Sachen mit dem Wochenmarkt Händlern auf die Wege bringen.
00:31:09: Und ich glaube, da ist noch ganz viel Potenzial.
00:31:11: Da können wir auch noch definitiv viel, viel mehr machen.
00:31:14: an Ideen mangelt es nicht.
00:31:15: Manchmal ist es dann tatsächlich eher das Finanzielle oder auch dann die Zeit, die dann einfach manchmal fehlt.
00:31:21: Aber da haben wir uns jetzt die Hilfe dazu geholt und werden da ganz stark dran arbeiten, dass da in den nächsten Jahren mehr dazukommen wird.
00:31:27: Kastronomie ist auch eines, wir haben jetzt lang und breit auch drüber gesprochen, aber ich glaube eines der wichtigsten Themen irgendwie.
00:31:33: Ich war irgendwann ... Ein bisschen her, aber im Sommer irgendwann war ich mal unterwegs und dachte, so ganz spontan mit einer Freundin, wir gehen mal irgendwo was essen.
00:31:43: Haben sie reserviert?
00:31:43: Nein.
00:31:44: Da habe ich leider nichts mehr.
00:31:47: Echt bei gutem Wetter, gerammelt voll.
00:31:49: Und so soll es sein.
00:31:51: Das macht dann auch Spaß, durch die Stadt zu schlendern.
00:31:53: Und wenn man dann nur seine Eis in der Hand hat oder
00:31:57: so.
00:31:57: Die Gefahr war immer, dass viele Angst haben für Vorkonkurrenz.
00:32:00: Und ich glaube, das ist genau das Gegenteil.
00:32:02: Also, je breit gefächert er da ein Angebot ist, desto attraktiver ist es eben, wenn man nicht reserviert hat und sagt, jetzt habe ich aber spontan los.
00:32:09: Lass uns doch noch mal was essen gehen.
00:32:10: Wenn ich da keinen Platz bekomme, kann ich aber woanders hingehen.
00:32:13: Wenn ich sehr festgelegt bin auf ein, zwei.
00:32:17: Angebote.
00:32:17: Es sieht ja schon anders aus.
00:32:18: Ich glaube, es beflügelt sich gegenseitig.
00:32:20: Man hat ja auch Lust auf Vielfalt.
00:32:22: Man möchte das essen, vielleicht mal auch was anderes ausprobieren.
00:32:25: Und ich glaube, dass alle davon profitieren würden.
00:32:27: Und dieses Denken ist, glaube ich, dieses Mindset ist jetzt auch bei vielen, glaube ich, genauso angekommen, dass das jetzt nicht ist.
00:32:33: Man schafft sich gegenseitig Konkurrenz, sondern es bereichert, glaube ich, gegenseitig das Angebot.
00:32:39: Dann würde ich zum Abschluss gerne noch von jedem von euch wissen, welchen Wunsch Habt ihr für die älter Innenstadt so ganz persönlich?
00:32:48: Karin, möchtest du da anfangen?
00:32:49: Ja, genau.
00:32:49: Ich könnte vielleicht etwas ganz Konkretes sagen.
00:32:51: Ich hätte so einen Wunsch.
00:32:53: was ich in anderen Städten kenne, dass es vielleicht einen Wochentag gibt, wo man dieses Zufallsbegegnen wieder etabliert.
00:33:00: Dass man weiß, da kannst du hinterher noch einen Kaffee trinken, dass sich sowas wieder herauskristallisieren würde zu bestimmten Zeiten und man so so ein Begegnungstiming dann wieder hätte.
00:33:11: Also muss gar nichts Großartiges sein.
00:33:13: Das sind meistens auch nicht die repräsentativen Lokalitäten, aber es hat sowas Kultiges an der Stelle.
00:33:17: Und das würde ich mir wünschen, dass man sowas reaktiviert bekommt, also dass diese Begegnungsmöglichkeiten wieder so ein bisschen besser sich festsetzen würden.
00:33:25: Genau.
00:33:26: Also da glaube ich jetzt Karin schon ganz ganz viel von dem gesagt, was mir auch wichtig ist und zudem vielleicht auch einfach nochmal aufs Thema Lehrstand dann nochmal kurz zu kommen, einfach zu schauen, dass wir auch wirklich weiterhin tätig bleiben.
00:33:35: Ich finde das super, dass wir die Unterstützung auch bekommen, zu sagen, wir uns wir zu viel Zeit eingeräumt, um uns herum zu kümmern, wirklich attraktive Geschäfte ausfindig zu machen und die ja anzusiedeln.
00:33:46: Und als Wunschvorstellung wäre es natürlich, dass wir irgendwann mal einen Besatz von wirklich hundert Prozent im gesamten Innenstadtbereich haben und dass Ölder aber auch Auswärtige nach Ölde kommen und sagen total total toll, toller, als es jetzt vielleicht schon gerade ist.
00:33:59: Wir können hier einkaufen, wir können hier gut verweilen, wir können hier gut essen gehen und ich glaube, das gesamten Konzept soll erkennbar sein und soll schön werden für alle Besucher.
00:34:09: Nicola, was wäre dein Wunsch?
00:34:10: Ja,
00:34:10: mein Wunsch geht auch eigentlich in die Richtung.
00:34:12: Ich würde vielleicht noch einen zusätzlichen Wunsch formulieren wollen, dass man eben mehr auch die jüngere Generation wieder in der Innenstadt sieht.
00:34:19: Also ich glaube, das ist die Generation Onlinehandel.
00:34:22: Und da würde es mich sehr freuen, wenn wir es schaffen durch die Angebote, die wir schaffen und unterstützen, eben gerade die Jugendlichen mitzunehmen und nicht nur die Kinder, die mitmüssen, weil die Momis einkaufen wollen.
00:34:34: Ganz gut.
00:34:35: Oder als Essen.
00:34:36: Die müssen einfach mehr als
00:34:37: essen.
00:34:42: Ich bedanke mich ganz herzlich bei Nikola Köstens vom Fachdienst Stadtentwicklung, Planung und Bauordnung.
00:34:48: Weil Honhard Grumm ist von der Wirtschaftsförderung und natürlich bei unserer Bürgermeisterin Karin Rodeheger.
00:34:53: Dankeschön, dass ich heute hier sein durfte.
00:34:55: Und wenn ihr wollt, wir haben uns beim nächsten Mal wieder.
00:34:57: Ich bin Antonia Pelling.
00:34:58: Bis dann.
00:34:59: Das war
00:35:00: Oton Ölde, euer Draht ins Rathaus.
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00:35:06: Übrigens auch gerne eure Fragen.
00:35:08: Bis zum nächsten O-Ton
00:35:10: aus Älter.
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