Schneefräse, Schlaglöcher und Schultaschen-Regal - Der Baubetriebshof

Shownotes

Wer sorgt eigentlich dafür, dass Straßen sicher bleiben, Schlaglöcher verschlossen werden, Spielplätze in Schuss sind und im Winter die Schneefräse ausrückt? Genau – der Baubetriebshof! In dieser Folge besucht Antonia Helling den Baubetriebshof und spricht mit Reinhold Becker, der das Team 25 Jahre lang geleitet hat, und seinem Nachfolger Oliver Smeenk. Gemeinsam erzählen sie, warum der Winterdienst für viele Mitarbeitende ein echtes Highlight ist, was es mit kuriosen Funden wie hunderten Lachgas-Kartuschen auf sich hat und wie der Mängelmelder funktioniert, wenn Bürgerinnen und Bürger Schlaglöcher oder Müll melden. Außerdem geht’s um die spannende Staffelstab-Übergabe an der Spitze, neue Herausforderungen rund um Stadtbildpflege und Sicherheit – und darum, wie digital der Baubetriebshof in Zukunft werden soll. Ein unterhaltsamer Einblick in eine Arbeit, die wir alle täglich sehen, aber selten wirklich kennen.

Du hast ein Schlagloch, illegale Müllentsorgung oder eine überwuchernde Hecke entdeckt? Dann kannst du dich gern an den Mängelmelder der Stadt Oelde wenden.

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00:00:00: Ich bin gerade mal zwei Monate hier und ich war mal von echt erschrocken, wie viel illegalen Abfall wir als Baubetriebshof jeden Tag hier zusammenfahren.

00:00:10: Oton Oelde.

00:00:12: Welche Aufgaben haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus eigentlich?

00:00:15: Das ist der Podcast Oton Oelde.

00:00:18: Gibt es eine Aufgabe, um die sich eure Mitarbeiter richtig kloppen, also diese richtig gerne machen?

00:00:26: Winterdienst.

00:00:27: Winterdienst ist immer so ein Highlight.

00:00:29: Ja.

00:00:29: Ja, wenn der richtige Winterdienst kommt.

00:00:31: Es gibt ja manchmal so ein Winterdienst, da muss man nur so ein bisschen streuen.

00:00:35: Das ist nicht Fisch, nicht Fleisch.

00:00:37: Aber wenn es dann richtig so an den Schneefall geht.

00:00:40: Mit Räumen und so.

00:00:41: Und wir wirklich mit voller Kappele dann raus müssen.

00:00:45: Das ist dann schon ein Spektakel.

00:00:46: Wenn der Schneeflug angebaut werden darf, dann sind die Kollegen schon... Doch, nicht motiviert.

00:00:51: Ja,

00:00:51: wenn die Schneefräse dann auch noch zum Einsatz kommt.

00:00:55: Als ich damals hier angefangen bin, sagen wir mal, um die zweitausende, hatten wir diese alte Schneefräse da auch stehen.

00:01:01: Und zehn Jahre lang habe ich mir die geguckt und habe gesagt, lass uns das Ding verkaufen.

00:01:05: Was sollen wir damit?

00:01:07: Das wollten wir auch tun, aber das ging nicht so schnell.

00:01:10: Und dann kam der Winter, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte,

00:01:13: Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte,

00:01:14: Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrzehnte, Jahrze.

00:01:18: Und da haben wir unsere alte Fräse, die ist älter als wir beide zusammen hier, der Olli und ich.

00:01:24: Da haben wir die gebraucht, haben die wieder ausgemottet und die hat uns so gute Dienste getan.

00:01:29: Da waren wir ganz vorne mit dabei.

00:01:31: Das Ding haben wir heute noch und das kommt auch nicht weg.

00:01:34: Das hat euch jetzt gelehrt, niemals das Ding verkauften.

00:01:37: Das

00:01:37: war richtig.

00:01:38: Das sind immer so Geschichten, die auch der Winterdienst schreibt.

00:01:41: Das ist nicht planbar und wenn es dann so richtig ans Eingemachte geht, dann sind die auch alle ganz vorne mit dabei.

00:01:47: Da haben wir schon so ein bisschen Einblicke bekommen.

00:01:49: und damit herzlich willkommen zu einer neunten Folge von O-Ton-Ölde.

00:01:53: Heute bin ich beim Baubetriebshof in Ölde und darf mit Reinhold Becker sprechen.

00:01:58: Du warst... ...fünfundzwanzig Jahre warst du Leiter des Baubetriebshofs und jetzt seid ihr gerade in so einer Staffelstabübergabe zu dir, Oliver Smeng.

00:02:08: Du trittst jetzt in die, doch ich glaube mal, sehr großen Fußstapfen von Reinhold.

00:02:12: Ja, auf jeden Fall.

00:02:15: Und genau, wir wollen heute mal so ein bisschen darüber sprechen, welche Aufgaben gehören eigentlich zum Baubetriebshof?

00:02:20: Was macht die Truppe in Orange eigentlich?

00:02:22: Wir so als Bürger sehen die ja immer nur mal mit ihren Autos so hin und her fahren, mal vielleicht hier und da ein bisschen Grünpflege betreiben oder Straßenmarkierung machen.

00:02:31: Und da könnten wir vielleicht erst mal schon mal ein bisschen darüber sprechen, welche Aufgaben hat der Baubetriebshof eigentlich?

00:02:37: Weil das ist ja definitiv mehr als nur mal eine Hecke schneiden oder mal ein bisschen Rollsplit ausbringen.

00:02:44: Ich rück das immer so aus, wir sind zum Gemischtwarenladen.

00:02:48: Wir haben von allem etwas.

00:02:50: Wir asfaltieren keine großen Flächen.

00:02:52: Wir flassten keine großen Flächen.

00:02:54: Wir sind eigentlich immer dafür da, die kleinen Probleme zu lösen.

00:02:59: Und die sind ganz vielschichtig.

00:03:01: Das geht über alles, was gärtnerische Anlagen anbelangt, bis in den Bereich Straßen, Hochbau, auch mit den ganzen handwerklichen Arbeiten.

00:03:11: Alles was wir hier nicht abbilden, das ist Heizung sanitär und Elektro.

00:03:16: Alle anderen handwerklichen Sachen sind hier bei uns beheimatet.

00:03:20: Wir verstehen uns als Dienstgeister für die Verwaltung und für den Bürger.

00:03:26: Das ist eigentlich unser Anspruch.

00:03:27: So gehen wir los, so gehen wir die Sache an und dann hast du mal ein Problem in der Schule.

00:03:34: Da geht irgendwas kaputt und da muss schnell und spontan gehandelt werden.

00:03:39: Hattest du mehr gerade oder hattet ihr mehr gerade unten schon gezeigt?

00:03:42: Dafür habt ihr zum Beispiel auch eine eigene Schreinerei.

00:03:46: Das heißt, wenn da mal irgendwie, du hattest gesagt, wenn da mal ein Regal gebraucht wird für Turnister, dass Kinder da ihre Schultaschen instellen können, dann seid ihr die Adresse, die man dann anschreiben kann.

00:03:56: Anrufen kann man es auch immer.

00:03:58: Also von der Stadt her.

00:03:59: Genau, wir sind halt immer die schnelle Eingreif-Truppe.

00:04:02: Wir haben halt sehr viele Berufe hier.

00:04:05: Wir haben die Möglichkeit durch unseren Fuhrpark und durch unsere Maschinen hier zur Verfügung stellen, auch auf diese Ereignisse nach Möglichkeit schnell zu reagieren.

00:04:13: Das Tunnisterregal, das kriegt man nicht von der Stange, weil es dann in die Ecke nicht reinpasst, dann macht unsere Schreinerei das.

00:04:19: Und das wird dann auch am Ende ein gutes Ergebnis.

00:04:21: Und das muss natürlich dann schnell in den Ferien laufen oder die Lehrer überlegen sich das noch kurzfristig.

00:04:26: Und dann haben wir halt durch die eigenen technische Ausstattung einfach die Möglichkeit auch schnell zu reagieren und unser Personal, was uns hier zur Verfügung steht in einzelnen Berufen, auch entsprechend zu steuern, dass wir die Prioritäten richtig bilden und am Ende ein gutes Ergebnis kriegen.

00:04:42: Wenn ich jetzt als Bürger mal irgendwo langfahre und sehe, ihr ist aber ein Riesenschlagloch und da fahre ich jeden Tag durch.

00:04:51: Könnte ich euch ja kontaktieren oder euch Bescheid geben über den Mängelmelder der Stadtölder?

00:04:56: Vielleicht könnt ihr einmal erklären, wie der genau funktioniert.

00:04:58: Was passiert dann, wenn ich eine Nachricht hinschreibe?

00:05:01: Also der Mängelmelder landet erstmal zentral im Rathaus und da gucken die Kollegen und Kolleginnen als Allererstes.

00:05:08: Mensch, zu welchem Bereich passt das überhaupt?

00:05:10: Ist das was im Bereich Gebäudenmanagement?

00:05:12: Ist das was im Bereich Kläranlage?

00:05:14: Ist das was für den Baubetriebshof?

00:05:16: Und ja, es ist meistens was für den Baubetriebshof.

00:05:19: Oder zumindest landet es erst mal hier.

00:05:21: Wir haben ein zentrales Postfach hier, wir betreuen das zusammen und gucken dann immer, was haben wir dafür mangel.

00:05:27: Ist es jetzt wirklich das große Schlag doch in der Straße, dann wird es so sein, dass sofort einmal aus diesem Büro rausfährt, in der Regel schon Absperrungen mitnimmt und sofort gehandelt wird, abgesperrt wird.

00:05:37: oder ist es die bauliche Unterhaltung einer Straße.

00:05:40: Also ja, wir bilden Prioritäten und gucken, was ist wie wichtig, weil wir haben natürlich aufgrund dieser Vielzahl von Aufgaben auch natürlich gewisse Prioritäten, die wir bilden müssen, um überhaupt zu gucken, okay, diese kommunalen Pflichtaufgaben, Kontrolle und und und, das ist Priorität eins.

00:05:58: Das müssen wir immer machen und das muss auch immer so gut es geht laufen.

00:06:02: Oder sind es, ich sage mal, auch manchmal so ein paar Schönheitssachen.

00:06:06: Ja, der Baum steht ein bisschen schräg.

00:06:08: Ja, die Äste könnten mal so ein bisschen wieder geschnitten werden.

00:06:11: Oder ja, der Rasen ist gerade mal ein bisschen länger.

00:06:14: Aber das ist gerade kein... gravierender Mangel, ja der Rasen muss natürlich demnächst wieder gemäht werden, aber wir sind gerade erst da und da und da, wir bereiten Flächen vor für den Schützenfest, da wird gerade auch einmal die Wiese gemäht, dass es dann erstmal Priorität weiter oben oder der Bereich Abfall auch Priorität eins.

00:06:30: Wenn uns Abfall gemeldet wird, in der Regel, wenn ich die E-Mail kriege, dann ist es oftmals an irgendwelchen Containerstandorten, da ist sowieso klar die Kollegen fahren da jeden Tag hin aufgrund dieser hohen Abfallthematik, dann ist es meistens schon erledigt, bevor ich die E-Mail manchmal schon lese.

00:06:46: Aber nicht so trotz, dass es auch eine Priorität eins, damit wir einfach ein sauber gepflegtes Stadtbild haben, was wir alle hier in Öldern einfach wertschätzen.

00:06:52: Und das machen wir dann sofort.

00:06:54: Und dann machen wir es auch in der Regel, dass wir dann eben eine Rückmeldung geben an den Meldern.

00:06:59: Danke für den Hinweis erstmal.

00:07:00: Über Hinweisen wie immer dankbar.

00:07:01: Wir können ja nicht in so einem riesen Verwaltungsgebiet überall gleichzeitig sein.

00:07:05: Deswegen ist das auch manchmal ganz gut.

00:07:07: Wenn man da nochmal wichtige Hinweise kriegt, wie der Schlagloch, wie der Ast, der abgebrochen ist und und und.

00:07:13: und geben dann auch in der Regel eine Rückmeldung.

00:07:16: Danke und ist erledigt.

00:07:18: Damit die Person, die das gemeldet hat, auch weiß, okay, da wird sich jetzt drum gekümmert.

00:07:21: Das ist angekommen.

00:07:23: So ist die Regel.

00:07:24: Ihr sagt, ihr versteht euch als Dienstleister, aber ihr habt auch bestimmte Pflichten.

00:07:28: Ich nenne jetzt mal nur das Stichwort Verkehrssicherungspflicht.

00:07:32: Was genau heißt das konkret?

00:07:35: Die Verkehrssicherungsschlicht ist einfach eine hoheitliche Aufgabe, die wir haben als Kommune.

00:07:40: Wir tragen für alles, was im Eigentum der Kommune steht, vor allen Dingen für den Bereich Straßen die Verkehrssicherungsschlicht.

00:07:47: Das bedeutet, wir müssen diese Straßen kontrollieren.

00:07:50: Wir müssen gucken, hat die Straße Mängel oder Schäden.

00:07:53: Wenn ja, wie prioritär sind die, muss ich vielleicht sofort eine Absicherung ausstellen, weil wir vielleicht ein Loch in der Straße haben.

00:08:00: Es fehlen schon Pflastersteine, worum auch immer die geblieben sind.

00:08:03: Fehlen wichtige Schilder, zum Beispiel ein Stoppschild.

00:08:05: Da muss das natürlich kurzfristig wieder hin.

00:08:07: Deswegen haben wir auch eine gewisse Lagerhaltung, wie du eben auch schon gesehen hast.

00:08:11: Das ist einmal der Bereich Verkehrssicherung und Straße.

00:08:14: Wir tragen aber natürlich noch für weitere Bereiche auch die Verkehrssicherung.

00:08:16: Das ist die ganze Straßenausstattung, das sind Bänke, das sind Mülleimer, das sind Straßenlatern.

00:08:22: Des Weiteren gehört natürlich die ganze Bereich Grün dazu.

00:08:24: Also Bäume, alles was an Sträuchern steht an den Straßen.

00:08:28: Ist das Lichtraumprofil geschnitten?

00:08:29: Wenn nicht, müssen wir es tun und vorher natürlich dokumentieren.

00:08:33: und der Bereich Spiel- und Verspottplätze haben wir natürlich auch.

00:08:36: Wir sind verkehrssicherungslichtig in allen Bereichen und dann haben wir auch den Mitarbeiter, der guckt auf die Erde, auf die Straße und der andere guckt in Himmel.

00:08:45: Ist das wirklich so?

00:08:47: Der schaut sich die Bäume an, weil der guckt mit einem ganz anderen Auge drauf, ist da oben Totholz.

00:08:52: Insgesamt müssen wir das alles im Auge haben.

00:08:55: Deswegen nimmt der Bereich verkehrssicherungspflicht einen ganz entscheidenden Anteil bei uns ein.

00:09:03: Ist auch mehr geworden vermutlich dann, oder?

00:09:05: In den letzten Jahren.

00:09:07: Ist denn generell auch noch mehr auf euch zugekommen an Aufgaben?

00:09:11: Also ich glaube speziell hier in Ölde war es ja dann auch so, das hat es schon mal gerade schon erklärt, es war einmal getrennt, dass es so die Gärtner Abteilung gab und dann die Abteilung, die alles mit handwerklichen Sachen gemacht hat.

00:09:22: Und jetzt ist es aber zusammen, ist da auch noch mehr zugekommen, was ihnen noch mehr machen müsste.

00:09:26: Also seid ihr eigentlich vom Armex-Limit her schon immer so ziemlich am oberen Pegel?

00:09:30: Ja, das sind Ganz aktuelle Ereignis, Terrorabwehr.

00:09:35: Da sagt man eigentlich, was hat der Baubetrieb, auch mit Terrorabwehr zu tun.

00:09:38: Aber wir haben Veranstaltungen im innerstädtischen Bereich, bei Forum, aber auch die Amerikanerwahlen in Sünninghausen.

00:09:46: Das war dieses Jahr das erste Mal, dass wir in der Sache da tätig waren.

00:09:50: Was musstet ihr da genau machen?

00:09:52: Wir haben in Abstimmung mit dem Ordnungsamt und mit der Polizeidienststelle Alle seitlich einmündigen Straßen und überall, wo jemand hätte reinfahren können, abgesperrt.

00:10:03: Teilweise mit Fahrzeugen besetzt, damit die auch, sag ich mal, im Notfall an die Seite fahren können und das Rettungsfahrzeug sein Dienst tun kann.

00:10:12: Aber auch mit mobilen Sperren, mit Wasserbehältern.

00:10:15: Ja, wenn man sich im Sonntag in Sündighausen vor Augen hält, dann sind wir morgens um halb acht angefangen und sind so zwischen fünf und sechs Uhr waren wir mit unserer Arbeit dann fertig.

00:10:27: Und das mit sechs Leuten, mit entsprechenden Maschinen und Geräten dabei.

00:10:31: Und da sieht man, das sind Sachen, die haben wir früher nicht abgedeckt.

00:10:35: Ja.

00:10:35: Und das passiert auch zu Zeiten, sage ich mal, so ein Sonntag ist kein Arbeitstag.

00:10:40: Und wenn wir, sage ich mal, sechs Leute, sage ich mal über einen ganzen Arbeitstag unterwegs sind am Sonntag, dann fehlen uns diese Leute, sage ich mal, im normalen Arbeitsalltag.

00:10:50: Weil über Stunden werden nicht ausgezahlt, sondern über Freizeitausgleich abgegolten.

00:10:56: Ah,

00:10:56: okay.

00:10:57: Und das alles, was da jetzt so einen Top kommt, auch durch, wie gesagt, aktuelle Ereignisse, das müssen wir in unserem normalen Arbeitsablauf auch abfedern können hinterher.

00:11:07: Ergänzen muss man der Bereich Abfallreinigung und Stadtbildpflege ist mittlerweile total aufgeplustert.

00:11:14: Ich bin gerade mal zwei Monate hier und ich war am Anfang echt erschrocken, wie viel illegalen Abfall wir als Baubetriebshof jeden Tag hier zusammenfahren.

00:11:24: Also wir haben hier einen relativ großen Container stehen.

00:11:27: Der ist mindestens wöchentlich voll.

00:11:29: Ja.

00:11:29: Ich wollte es auch kaum glauben, bis dann einmal die Woche, wenigstens einmal die Woche der Container LKW kommt und den Container lehrt, weil wir so viel illegalen Abfall hier einsammeln, der irgendwo ganz gerne an Glasstandorten hingelegt wird.

00:11:45: der wird teilweise in Wälder geschmissen, in den Straßenseiten geraten.

00:11:49: Und das ist auch für die Kollegen auch manchmal wirklich eine Zumutung, weil wir wissen ja auch nie, da sind da manchmal Behältnisse unbeschriftet.

00:11:55: Da tropft dann schon irgendwas raus.

00:11:57: Da muss man natürlich immer auch den Bereich Arbeitsschutz und muss man immer dran denken.

00:12:01: Was ist da überhaupt?

00:12:02: Was muss ich da jetzt entsorgen?

00:12:03: Wie entsorge ich es?

00:12:04: Kann ich es einfach in den normalen Restmüll-Container schmeißen?

00:12:07: Oder muss ich speziell entsorgen?

00:12:09: Öle, Lacke, was total überhand genommen ist, diese ganzen Lachgas-Kartuschen?

00:12:14: Die werden anscheinend doch relativ viel Schlagsahne benutzt.

00:12:19: Man weiß nicht, wie viel Schlagsahne in der Stadt Öl hergestellt wird oder wie viel man immer die braucht.

00:12:24: Auf jeden Fall mehrere hundert Teilweise an einem Standort, die Türmen sich dann, ja und wer muss es am Ende wegräumen und auch teilweise teuer einsorgen, der Baubetriebshof.

00:12:34: Da fahren die Kollegen hin, sammeln diese Lachkarts, Kartuschen ein.

00:12:38: Auch Amtsplan-Taragien werden dann irgendwo aufgelöst.

00:12:41: Und wir haben uns schon letztes gefragt, da wurde uns eine große Müllstelle am Waldrand gemeldet, wir sind da hingefahren, da haben wir uns überlegt, was ist das überhaupt?

00:12:49: Warum verpackt jemand in blaue Säcke Blumeerde?

00:12:52: Dann stand der Kanister bei, ja, wir sind unser Ordnungsamt und sagte, vielleicht hat da jemand seine.

00:12:57: ... häusliche Plantage aufgelöst, ... ... du wusst nicht wohin damit, ... ... ja also im blauen Säcke, ... ... an den Feldrand ... ... und irgendwer ruft an ... ... und sagt, ... ... statt Ölde hat wieder einer Müll entsorgt, ... ... hol das mal bitte ab ... ... und dann stehen wir auch wieder ... ... im Vorproblem, ... ... was ist das, ... ... wie müssen wir das entsorgen, ... ... lagern wir das erst mal ein.

00:13:14: Und das sind dann eben auch Kosten, ... ... die wir im Endeffekt als Bürger mitzahlen, ... ... wenn ihr solche Sachen entsorgen müsst, ... ... weil der Baubetriebshof sich eben auch ... ... über Steuereinnahmen finanziert.

00:13:26: und faktisches neunzig Prozent der Leute halten sich ganz sicher an die Spiele, die es hier so gibt, bei einem gemeinschaftlichen Zusammenleben.

00:13:31: Aber es sind dann vielleicht die zehn Prozent, wenn es die überhaupt sind, die allen das Leben schwer machen und uns dann teilweise besonders.

00:13:37: Wir waren ja gerade schon mal ganz kurz beim Thema Personal.

00:13:40: Insgesamt arbeiten vierzig Leute ungefähr beim Baubetriebshof.

00:13:45: Jetzt kommt ja auch immer wieder mal so.

00:13:48: Der Vorschlag, wie wär's denn, wenn ihr einige Sachen von externen Firmen machen lasst?

00:13:53: Was spricht dafür und was dagegen?

00:13:55: aus eurer Sicht?

00:13:56: Also, wir machen beides.

00:13:58: Wir überlegen uns ja wohl, wo können wir, sag ich mal, externe Dienstleister einsetzen?

00:14:04: und wo ist es besser, sag ich mal, mit irgendeinem Personal tätig zu werden.

00:14:08: Beispielsweise Grünflächenpflege an den Straßen oder so, das haben wir vergeben.

00:14:13: Aber wenn es darum geht, irgendwo die sogenannte Feuerwehr Funktion auszuüben.

00:14:18: Es dritt ein Problem auf und es muss schnell eine Lösung her.

00:14:21: Da sind wir natürlich mit unserem eigenen Personal viel besser aufgestellt, weil das können wir besser steuern von hier aus.

00:14:28: Hast du da mal ein konkretes Beispiel?

00:14:30: Wir mussten gestern noch eine Brandschutztür, da sollte was eingebaut werden, da stellte sich fest, oh die Scharniere sind los, ja dann kann der Schlosser, ich sag mal, so wird dann sein Auto springen, nimmt das Schweißgerät mit und kann vor Ort sofort reparieren.

00:14:42: Ich sag mal, haben Sie es mal ein Privatmann versucht oder hält es Privatfrau.

00:14:46: Ein Handwerker zu kriegen?

00:14:47: die sagen ja kriegen sie aber vielleicht in sechs bis acht Wochen und dann noch nur vielleicht

00:14:52: Genau.

00:14:53: und wir haben hier nun mal den großen Vorteil wir können auf Personal zurückbreiten da es ist auch echt gut fachlich qualifiziert

00:15:00: und ist es ja auch so.

00:15:01: Also die können ja fast alles.

00:15:03: Wir haben ja neulich eine Folge schon aufgezeichnet.

00:15:05: Da ging es um das Thema Ausbildung und wir hatten hier mit Hendrik Voss gesprochen, der ja bei euch seine Ausbildung letztes Jahr abgeschlossen hat.

00:15:12: Was der alles gelernt, der kann ja alles.

00:15:13: Der kann ja, der kann Gärtnern, der kann Mauern, der kann Reinhard.

00:15:17: Also man ist ja dann so ein Allrounder, wenn man hier so ist.

00:15:20: Genau das macht es aus.

00:15:22: Die sind nicht, der Betrieb sage ich jetzt mal, der sich auf eine Aufgabe spezialisiert hat.

00:15:27: Wir haben eine Vielzahl in Aufgaben, die müssen wir allen gerecht werden.

00:15:31: Und wie Reinhold gerade eben schon sagte, wir gucken schon, dezidiert, was können wir gut selber leisten, womit brauchen wir diese Flexibilität und dieses handwerkliche Können?

00:15:40: oder wo können wir auf externe Dienstleister setzen, weil die das, ich sage mal, wirtschaftlich vielleicht auch mal günstiger können oder auch gewisse Maschinen haben, die hätten bei uns nur eine ganz geringe Auslastung.

00:15:50: Da ist es dann am Ende oft als nicht wirtschaftlich, eine Maschine zu kaufen, wenn die nur ein, zwei Wochen im Jahr gebraucht wird.

00:15:57: Klar, jetzt kann man wieder ein Schneeflug als Beispiel nennen.

00:16:00: Die braucht

00:16:00: vielleicht alle zehn Jahre, aber dann brauche ich ihn und wenn ich ihn dann mir von der Nachbarkommune leihen möchte, sagen die, wir haben auch Schnee.

00:16:06: Genau, die brauchen den dann selber.

00:16:08: Also wahrscheinlich ist es so alles, was man langfristig planen kann.

00:16:12: dass man sowas dann extern vergibt, wäre dann vielleicht eine sinnvolle Sache.

00:16:16: Und das ist halt auch wirklich unsere Hauptaufgabe zu gucken, okay, wir durchleuchten das, wie machen wir es gerade, was haben wir für Alternativen, um dann auch da auf dieser Grundlage zu entscheiden, auch Fakten und Zahlen basiert, dass wir dann gucken, okay, was können wir gut selber, was ist am Ende auch für die Stadt am besten und weil wir halt der Dienstleister sind, auch am Ende natürlich für unsere Bürger.

00:16:39: Und warum ist es wirklich mal besser auf externe Leistung zu setzen, wenn es sie überhaupt in der Region auch gibt?

00:16:47: Ich würde an dieser Stelle ganz gerne einmal zu unserer Kategorie kommen.

00:16:51: Amtlich inoffiziell.

00:16:53: In dieser Kategorie wollen wir ganz gerne mal so ein bisschen mit Fake News aufräumen oder vielleicht auch mal über Geschichten sprechen, die es noch nicht so richtig an die Öffentlichkeit geschafft haben, die aber so ganz nett sind zu hören, eine nette Anekdote.

00:17:06: Fällt euch da?

00:17:07: Spontan etwas ein.

00:17:10: Nach fünf, zwanzig Jahren fällt dir doch bestimmt etwas ein, Reinold.

00:17:14: Das ist ja schon ganz lustig.

00:17:16: Wir beide, Oliver und ich, wir sitzen ja jetzt in einem Büro und meinen Apparat hat er übernommen.

00:17:22: und die Vier, Acht, Null, die sonst immer angerufen wird.

00:17:25: Meine Nummer, das ist jetzt seine Nummer.

00:17:28: und dann höre ich ihn telefonieren.

00:17:31: Und dann merke ich schon aus dem Gespräch heraus, Mit wem der wohl telefoniert?

00:17:35: Ich weiß nicht, mit wem der telefoniert, aber rein aus dem Gesprächsinhalt.

00:17:40: Das ist schon... Und dann sage ich im Prinzip... Der und der Name.

00:17:43: Und er nickt.

00:17:46: Da haben wir da so seine Pappmeiner, was die

00:17:49: da dir achten.

00:17:50: Ja, das ist so.

00:17:52: Und den Spaß-Dynamo ist schon öfters jetzt gemacht.

00:17:54: Das ist wirklich so.

00:17:55: Ich nehme eigentlich nur aus dem Inhalt, wer das jetzt ist, an der da angerufen hat, dass so deine Leute, die du immer hast, die dich, sag ich mal, über fünf, zwanzig Jahre begleitet haben, immer die gleichen.

00:18:08: Es geht immer um den gleichen Inhalt.

00:18:11: Dann vielleicht auch im Rhythmus der Jahreszeit.

00:18:15: Weißt du, jetzt langsam kommt der Herbst.

00:18:17: Jetzt

00:18:17: kommt der Anruf

00:18:19: von...

00:18:20: Jetzt kommen wir wieder zum Thema Laub.

00:18:21: Auch

00:18:22: in diesem Jahr wieder.

00:18:24: Dann

00:18:25: geht's.

00:18:26: Das sind so echt...

00:18:28: Amtlich inoffiziell.

00:18:30: Ich glaube aber auch, dass diese Übergabezeit bei euch ganz gut läuft, oder?

00:18:35: Ja, also von meiner Seite aus kann ich sagen, es könnte eigentlich nicht besser sein.

00:18:38: Perfekt,

00:18:38: Oliver, oder?

00:18:39: Hört man gerne.

00:18:40: Ja, also das geht runter wie Butter, ne?

00:18:44: Ja, es ist natürlich schön, dass es die Möglichkeit gibt, ich sage mal, auch einer geordneten Übergabe.

00:18:49: Das ist von der Stadt Oelde total super.

00:18:51: Wir stellen die den Kollegen noch ein bisschen an Seite, zwar nicht mehr Vollzeit, aber wir machen da noch eine Gordnetübergabe, um auch überhaupt diesen riesen Aufgabenpool her der Lage zu werden.

00:19:02: Natürlich, gut, meiner Vorgeschichte habe ich da schon die eine oder andere guten Einblick und auch das eine oder andere Gefühl, wie kann man was jetzt angehen.

00:19:09: Aber diese Langzeiterfahrung aus dem Vierteljahrhundert, die wird schwierig auch, die in einer so kurzen Zeit zu transferieren.

00:19:16: Aber ich versuche, ein Großteil einfach für so einen Schwamm aufzusaugen, mitzunehmen.

00:19:20: Und ich glaube, da sind wir ganz glücklich miteinander.

00:19:22: Wir haben

00:19:23: einen guten Draht zueinander.

00:19:24: Man muss natürlich sagen, jetzt sind zwei Generationen.

00:19:28: Und jetzt muss ich wieder lachen, weil Wir sind ja jetzt im digitalen Zeitalter.

00:19:34: Und Papa Reinhold kommt natürlich jetzt nicht aus dem digitalen Zeitalter, aber das ist eben so.

00:19:41: Da ist Oliver schon ganz anders aufgestellt und das ist auch gut so.

00:19:46: Ich sage immer, wenn ich mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.

00:19:49: Und wenn wir uns dieser Digitalisierung jetzt nicht stellen würden, das weiß ich auch und deswegen ist es jetzt Zeit.

00:19:56: auch der richtige Zeitpunkt, dass hier mal ein anderer Wind weht, dass einer mit einem anderen Blick hier drauf schaut.

00:20:03: Oliver hat den Lipetal gelernt, war dann eine ganze Zeit lang in Wadersloh, er kennt auch andere Betriebe, hat auch eine andere Sicht der Dinge und auch von seinem Jugendlichen Alter her sieht er die Dinge auch schon mal ganz anders als ich.

00:20:19: Unser eins ist ja manchmal dann Betriebsblind gewesen.

00:20:22: Oder wird man dann mit der Zeit

00:20:24: raus?

00:20:25: Das

00:20:25: wird man dann in Co.

00:20:27: Und seine Aufgabe ist es jetzt, den Laden zukunftsfähig weiterzuführen.

00:20:33: Und da sehe ich, sage ich mal, unseren Bereich hier sehr gut aufgestellt.

00:20:39: Was heißt denn dann Oliver, Digitalisierung?

00:20:42: sind dann demnächst nur noch Rasenmähe, Roboter unterwegs?

00:20:45: Ja,

00:20:46: soweit sind wir noch nicht.

00:20:48: Irgendwann vielleicht auch das mal kommen, das muss man da auch mal wieder prüfen und gucken, was können wir machen.

00:20:52: Aber am Ende sind wir auch nun mal auch gewisser Teilverwaltung.

00:20:56: Und am Ende ist es auch für uns... Intern wichtig zu gucken, um auch nachher darauf aus Drückschlüsse zu ziehen, welche Leistung erbringen wir, mit wie viel Personal haben wir die Leistung erbracht, was für Maschinen haben wir eingesetzt, wie lange hat das gedauert.

00:21:10: Das machen wir für alles.

00:21:12: Also jeden Tag schreiben die Kollegen Zettel, schreiben auf, wir haben heute das gemacht, haben so unsere Stunden gebraucht.

00:21:18: Es gibt eine sogenannte interne Leistungsverrechnung bei der Stadt Öl.

00:21:21: Das bedeutet, wenn wir für den Bereich Gebäudemanagement arbeiten, werden die Leistungen für den Bereich Gebäudemanagement verbucht.

00:21:28: Wenn wir Grünflächen pflegen, wird das im Bereich Grünflächen verbucht, dass man nachher auch prüfen kann, was wird wo gemacht, um da auch entsprechende Rückschlüsse zu ziehen.

00:21:38: Und das Ganze läuft einfach grauereinander komplett analog.

00:21:42: Und da ist es wichtig, dass man das prüft.

00:21:44: Wie kann man das digitalisieren?

00:21:46: Ist es sinnvoll zu digitalisieren?

00:21:48: Und wenn ja, wie?

00:21:49: Und was ganz wichtig auch ist, der Bereich Kontrollen.

00:21:53: Weil die Kontrolle ist nichts ohne die dazu gehörige Dokumentation.

00:21:57: Das bedeutet, die Straße, der Baum, der Spielplatz wird kontrolliert.

00:22:02: Und am Ende muss ich das auch sauber, stichfest dokumentieren.

00:22:06: Und das geht natürlich viel besser mit Software, mit dem Tablet, mit dem Handy, mit GPS-Ortung und, und, und, dass sich da eine vernünftige Dokumentation auch nachher vorweisen kann.

00:22:17: Und da sind die Ansprüche natürlich in den letzten Jahren auch viel, viel, viel höher geworden, wie das noch vielleicht mal vor zehn Jahren, glaube ich, schon war.

00:22:27: Da hätte

00:22:27: es wahrscheinlich vor zehn Jahren gereicht.

00:22:28: Ja, da war ein Schlagloch auf der Unterstrasse, habe ich zugemacht.

00:22:31: Oder also jetzt mal ganz plakativ gesagt.

00:22:34: Das sind viele, viele Daten.

00:22:36: Und die Daten müssen im Prinzip aufgearbeitet werden.

00:22:40: Und da habe ich mich so in der letzten Zeit auch eher zurückgehalten, weil ich mit meinem leidenschaften Verständnis dafür implementiere jetzt hier ein System.

00:22:52: Und dann kommt die nächste Generation und sagt, was hat der alte Sack denn da gemacht?

00:22:58: Das machen wir aber jetzt ganz anders.

00:22:59: Und da habe ich gedacht, weiß was?

00:23:01: Das backst du jetzt nicht mehr an.

00:23:03: Ich persönlich muss jetzt für mich sehen, dass hier eine vernünftige Nachfolge hinkommt.

00:23:07: Das hat da los funktioniert.

00:23:09: Das muss ich wirklich sagen.

00:23:10: Ich bin sowas von happy.

00:23:11: Ich kann sagen mal mal die letzten Tage hier wirklich genießen und laufen immer mit einem lächelhauben Gesicht.

00:23:16: Gerade weil das auch von Zwischenmenschlichen eher so gut passt.

00:23:19: Das muss man wirklich so sagen.

00:23:20: So, und er fängt jetzt was ganz Neues an.

00:23:24: Und da muss ich dann jetzt alles, sag ich mal, darin einfügen.

00:23:27: Und wenn wir schon beim Blick Richtung Zukunft sind, ich durfte mir hier gerade auch alles angucken.

00:23:32: Allein auch baulich ist das hier teilweise auch ein bisschen zum einen beengt, zum anderen aber auch schon teilweise ein bisschen in die Jahre gekommen.

00:23:40: Was wird denn da wohl noch auf den Baubetriebshof zukommen?

00:23:43: Oder was wünscht du dir, sagen wir mal so?

00:23:45: Ja, genau.

00:23:47: Wir haben ja eben unsere, ich sag mal, Räumlichkeiten gesehen.

00:23:50: Das ist irgendwo eine gewachsene Struktur aus den fünftiger Jahren.

00:23:54: Da wurde immer wieder ein bisschen was dran gebaut.

00:23:55: Da haben wir ein bisschen überhaupt den ganzen Ansprüchen gerecht zu werden.

00:23:59: Nur, ja, wir sitzen hier am Bahn da, wie man so schön sagt.

00:24:02: Der Zug ist, glaube ich, so ein bisschen hier abgefahren an diesem Standort auch.

00:24:05: Wir haben hier keine richtigen Entwicklungsmöglichkeiten.

00:24:08: Wir haben Vorpark, der steht schon teilweise vor der Tür.

00:24:12: Wir haben Mitarbeiter, Räumlichkeiten ist schon, ja, eigentlich schon fast der falsche Begriff.

00:24:18: Die Möglichkeiten sind ja einfach völlig erschöpft und wir werden dem kommenden Zeitalter erfahren nicht mehr gerecht.

00:24:24: Vielleicht müsste man das auch nochmal einmal ganz kurz erklären, aber die Mitarbeiter, die hier arbeiten, kommen hier morgens in ihren normalen Klamotten hin, dann haben die hier Räume, wo die sich umziehen können.

00:24:33: Und da ist ja dann für jeden Mitarbeiter auch eben das, was er für den Tag an Arbeit braucht.

00:24:37: Das heißt, Es gibt für jede Arbeit, die ansteht, spezielle Schutzausrüstung teilweise auch.

00:24:43: Es fängt ja schon an mit der Komplettschutzausrüstung, die Warnschutzkleidung.

00:24:47: Das ist essentiell wichtig.

00:24:49: Wie du gesehen hast, die Fahrzeuge kommen und gehen hier.

00:24:51: Also hier am Bau selber findet nur ein Teilbereich der Arbeit statt.

00:24:55: Der Größte ist natürlich auch öffentlichkeitswirksam.

00:24:58: Unterwegs im Stadtgebiet in Lette, in Ölde, in Söninghausen, in Stromwerk, da überall sind die Kollegen unterwegs und müssen sich natürlich im Straßenverkehr erstmal auf jeden Fall durch ihre eigene Wandschutzkleidung sichern, damit die gesehen werden.

00:25:11: Arbeitsschutzkleidung, Motorsägen arbeiten, Arbeitsschutzkleidung für den Eigenprozessionsspinner, Entfernung für den Müll.

00:25:17: Das muss man auch, wenn man da den Müll entzuerkt, da können wir mal scharfe Gegenstände in seinen Handschuhen natürlichen, Helm und und und.

00:25:24: Alles müssen die Kollegen hier haben, personalisiert.

00:25:26: Das muss vorgehalten werden, das muss regelmäßig gereinigt werden, damit die hier auch sicher arbeiten können.

00:25:33: Und das braucht ja dann eben auch ein bisschen Platz.

00:25:35: Jeder Mitarbeiter hat ja seinen eigenen Spinn.

00:25:37: Dann kommen ja auch noch die verschiedenen Schuhe dann dazu.

00:25:39: Da brauchen wir ja auch dann noch.

00:25:41: Also ein bisschen Platz braucht man dann schon.

00:25:43: Und das muss auch alles.

00:25:44: Wir sind das ganze Jahr über, sag ich mal, draußen.

00:25:46: Das muss dann auch getrocknet werden.

00:25:48: Die klammen Sachen kann ich am nächsten Tag natürlich nicht wieder anziehen.

00:25:51: Auch da braucht man natürlich dann Räumlichkeiten für.

00:25:53: Sonst brauche ich hier für die ganze Woche sieben Jacken.

00:25:56: Ja, genau.

00:25:56: Dann wäre es noch mehr Platz, den man bräuchte.

00:25:59: Das ist dann schon schwierig.

00:26:01: Im Optimalfall wäre es wahrscheinlich so, dass ihr alles an einem Punkt hättet, die Mitarbeiterräume, Hallen ausreichend groß für alle Gerätschaften und Fahrzeuge, die ihr hier so habt.

00:26:11: Und eben dann auch das, was man halt so braucht wie Streusheitslage und so.

00:26:14: Also alles gebündelt an einem Ort.

00:26:16: Ihr koordiniert das ganze Jahr.

00:26:19: Oliver, war du bald alleine?

00:26:21: Wie lange kannst du denn noch unterstützen?

00:26:23: Ich würde an dich gerne noch länger das Problem, aber alles hat seine Zeit.

00:26:28: Am Jahresende.

00:26:29: Dann freust du dich auch.

00:26:31: Wenn dann mal Ende ist.

00:26:33: Super, vielen Dank an Oliver Smenk, neuer Leiter des Baubetriebshofs in Ölde.

00:26:37: Und auch an Reinhold Becker, der EU-Maligeleiter des Baubetriebshofs.

00:26:41: Ich bin Antonia Helling und wir hören uns beim nächsten O-Ton-Ölde.

00:26:44: Das war O-Ton-Ölde, euer Draht ins Fahrthaus.

00:26:48: Wenn es gefallen hat, abonnieren, weiterquatschen, Feedback schicken.

00:26:51: Übrigens auch gerne eure Fragen.

00:26:53: Bis zum nächsten

00:26:55: O-Ton aus Ölde.

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